Die Feuerwehr Ratingen wurde am Montagmittag um 12:48 Uhr zu einem LKW-Brand auf die Bundesautobahn 52 in Fahrtrichtung Essen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Anschlussstelle Essen-Kettwig.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Der Fahrer konnte den LKW rechtzeitig verlassen und wurde vom Rettungsdienst untersucht. Aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasintoxikation erfolgte der Transport in ein Krankenhaus nach Mülheim an der Ruhr.

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr zwei Atemschutztrupps mit zwei Löschrohren ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sowie der umfangreichen Löschmaßnahmen mussten sämtliche Fahrspuren der A52 in Fahrtrichtung Essen zeitweise vollständig gesperrt werden.
Da kontaminiertes Löschwasser in die Entwässerungseinrichtungen der Autobahn einzudringen drohte, dichteten die Einsatzkräfte vorsorglich die Kanaleinläufe ab. Zur Bewertung und Koordinierung der erforderlichen Umweltschutzmaßnahmen wurde das Amt für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr hinzugezogen. Ergänzend erfolgte die Nachforderung der zuständigen Unteren Wasserbehörde.

Nach Abschluss der Brandbekämpfung sowie der umweltrelevanten Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an das Amt für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr übergeben.
Die Feuerwehr Ratingen war mit Kräften beider Standorte der Berufsfeuerwehr, dem Führungsdienst sowie den Löschzügen Mitte und Lintorf im Einsatz. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, die Polizei sowie das Amt für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr an dem Einsatz beteiligt.