Wuppertal: 88-Jähriger wird Opfer von Trickbetrug – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wuppertal: 88-Jähriger wird Opfer von Trickbetrug – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Photo by - Landsmann - / Unsplash

Am Montagabend (01.06.2026) ist ein 88-jähriger Mann im Bereich Eckbusch Opfer eines Trickbetrugs geworden. Bislang unbekannte Täter erbeuteten dabei Schmuck im sechsstelligen Wert sowie Bargeld in einem fünfstelligen Betrag.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der Senior zunächst einen Anruf von einem angeblichen Kriminalpolizisten. Der Anrufer behauptete, in der unmittelbaren Umgebung seien mehrere Einbrecher festgenommen worden. Auf einer angeblichen Liste der Täter stehe der 88-Jährige als nächstes Opfer. Um ihn zu schützen, solle ein Polizist Schmuck und Bargeld vorübergehend in Verwahrung nehmen.

Nachdem der Senior angab, Wertgegenstände und Bargeld im Haus zu haben, vereinbarte der falsche Polizist ein Codewort für die spätere Übergabe. Wenige Stunden später erschien ein unbekannter Mann an der Anschrift des Geschädigten und nahm die Beute entgegen.

Der Tatverdächtige wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt und circa 1,80 bis 1,85 Meter groß beschrieben. Er hatte dunkle, lange Haare und trug zur Tatzeit dunkle Kleidung.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Mann geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0202 284 0 zu melden.

Gleichzeitig weist die Polizei erneut auf die Präventionskampagne „Gut aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen“ hin. Weitere Informationen sind unter folgendem Link abrufbar.

Gut aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen.
Mit der Kampagne “Gut aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen.” klärt die Polizei Wuppertal über die fiesen Maschen von Telefonbetrügern auf. In Arztpraxen, Apotheken, Sparkassen und Banken sowie an vielen weiteren Stellen liegen dazu Präventionsbotschaften im Postkartenformat aus. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Thema.

Die Polizei rät

  • Bewahren Sie Ruhe, auch wenn die geschilderte Situation dramatisch klingt.
  • Legen Sie bei geringstem Zweifel sofort auf.
  • Rufen Sie die Polizei selbst unter der Notrufnummer 110 an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Geben Sie niemals Auskunft über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Sprechen Sie mit Angehörigen oder einer Vertrauensperson.
  • Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
  • Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur Verwahrung entgegen.
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